Der Wahlausschuss hatte bei der Überprüfung des vorläufigen Ergebnisses, das sich aus der Eingabe der Schnellmeldungen in das Wahlprogramm am Wahlabend ergibt, gegenüber dem endgültigen Ergebnis nur redaktionelle Fehler zu berichtigen.
Es ergaben sich leichte Veränderungen bei der Anzahl der Wähler, weil beispielsweise die Daten aus dem Wählerverzeichnis der Bundestagswahl anstatt der Landratswahl in die Schnellmeldung eingetragen wurden, oder bei der Anzahl der ungültigen Stimmen, der Anzahl der Wähler und der Anzahl der Briefwähler, weil zurückgewiesene Wahlbriefe als Wähler und ungültige Stimmen gewertet wurden.
In einem Fall wurde bei der Ausgabe der Stimmzettel bei der Urnenwahl aus Unachtsamkeit ein Stimmzettel an eine Person ausgegeben, die zwar für die Bundestagswahl wahlberechtigt war, nicht jedoch für die Landratswahl. Dieser Stimmzettel wäre ungültig gewesen. Der Fehler ist jedoch erst nach Einwurf des Stimmzettels in die Wahlurne aufgefallen und konnte nicht mehr korrigiert werden. Aufgrund des Gesamtergebnisses der Wahl beeinflusst diese eine Stimme das Wahlergebnis jedoch nicht.
Insgesamt gab es keine Änderungen bei den Bewerberstimmen.
Die relevanten Zahlen stellen sich nach dem vom Wahlausschuss festgestellten endgültigen Wahlergebnis wie folgt dar:
34.504 Stimmberechtigte wollten bei der Landratswahl die bisherige Amtsinhaberin, Susanne Ganster aus Erfweiler (CDU), für weitere acht Jahre auf dem Landratsstuhl im Kreishaus sehen. Dies entspricht einem Anteil von 56,08 Prozent. Ihr Gegenkandidat Peter Spitzer aus Donsieders (SPD), konnte 27.025 Stimmen auf sich vereinen und erhielt damit 43,92 Prozent der gültigen Stimmen.
Die zweite Amtszeit von Landrätin Susanne Ganster beginnt am 1. Oktober.
Von 77.631 Wahlberechtigten gaben 64.483 ihre Stimme bei der Landratswahl am 23. Februar ab. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 83,1 Prozent. 2.954 Stimmen waren ungültig, damit konnten 61.529 Stimmzettel als gültige Stimmen gewertet we